Vor ca. 170 Jahren kam in Wien Therese, Gräfin Hoyos zur Welt. Sie war bis zum 40. Lebensjahr Hofdame am kaiserlichen Hof in Wien. Doch 1868 entschloss sie sich, in das Kloster der Dominikanerinnen nach Augsburg zu gehen. Nach ihrer Einkleidung hieß sie Sr. Aquinata. Ihr sehnlichster Wunsch war, mit ihrem Erbteil ein Kloster zu stiften.
Sr Aquinata Hoyos wandte sich an Pater Thomas Anselmi (Dominikaner, der für die Reformierung der Dominikaner in Österreich verantwortlich war und unter anderem 4 neue Klöster gründete) und erreichte mit seiner Hilfe die Aufnahme in das 1869 gegründete Kloster in Güns.
1999 wurden die Gleisdorfer Architekten Peter Lidl und Winfried Lechner von der Stadt Gleisdorf mit einer Studie beauftragt, um eine Entscheidungsgrundlage für den Kauf des Klosterareals zu erhalten.
Nach dem Ankauf wurde das Architektenteam mit der Planung und Umsetzung des ersten Bauabschnittes der Adaptierung des Klosters für die Landesausstellung 2001 betraut. Die Errichtung des Zubaus der Chance B (Küche, Speisesaal sowie externe Büroflächen), die Öffnung des Klosterareals und Gestaltung des Gartens, die Errichtung des Platzes vor dem Heimatmuseum, sowie die Renovierung und Sanierung des Josefshauses, die Fassadensanierung des Treffenschädlhauses, des Domenikushauses und des Pensionates, sowie die rohbaumäßige Errichtung des Stadtsaales wurden bis zur Eröffnung der Landesaustellung im April 2001 fertiggestellt.
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