Das Haus
Die Geschichte
Ein Stadtsaal
1999 wurden die Gleisdorfer Architekten Peter Lidl und Winfried Lechner von der Stadt Gleisdorf mit einer Studie beauftragt, um eine Entscheidungsgrundlage für den Kauf des Klosterareals zu erhalten.
Nach dem Ankauf wurde das Architektenteam mit der Planung und Umsetzung des ersten Bauabschnittes der Adaptierung des Klosters für die Landesausstellung 2001 betraut. Die Errichtung des Zubaus der Chance B (Küche, Speisesaal sowie externe Büroflächen), die Öffnung des Klosterareals und Gestaltung des Gartens, die Errichtung des Platzes vor dem Heimatmuseum, sowie die Renovierung und Sanierung des Josefshauses, die Fassadensanierung des Treffenschädlhauses, des Domenikushauses und des Pensionates, sowie die rohbaumäßige Errichtung des Stadtsaales wurden bis zur Eröffnung der Landesaustellung im April 2001 fertiggestellt.
Im Februar 2002 wurde der Ausstellungsbereich vom Land Steiermark an die Stadtgemeinde Gleisdorf zurückgegeben und es wurde mit den Ausbauarbeiten begonnen. Neben dem Stadtsaal mit seinen Nebenräumlichkeiten werden im Erdgeschoss auf der Seite der Franz-Josef-Straße der Sonnenwirt und im Dachgeschoss die Büroräumlichkeiten der Steiermärkischen Landesregierung Fachabteilung 18 D im September eröffnet. Die vom Bundesdenkmalamt im nachhinein freigegebene Hinterbühne wird ab 2003 das Raumangebot des Forum Klosters erweitern.
Dem Gleisdorfer Architektenteam Peter Lidl und Winfried Lechner ist es gelungen, den Altbestand behutsam zu sanieren und die Zubauten mit ihren Stahl-Glaskonstruktionen harmonisch in die Bausubstanz zu integrieren.
Die schlichten und klaren Formen der Neubauten erzeugen mit den teilweise verspielten Details der Altbauten das gelungene architektonische Spannungsfeld zwischen alt und neu.
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